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Start Sehenswertes... in Dessau-Roßlau

in Dessau-Roßlau

Dessau
Bauhaus Dessau
Bauhaus und Meisterhäuser
In den Jahren 1925/26 wurde in Dessau das berühmte Bauhausgebäude nach Entwürfen von Gropius errichtet. Der Begründer schuf hier ein Ensemble aus Stahl, Glas und Beton, das für die moderne Industriekultur bahnbrechend wirkte. Zeitgleich entstanden die sogenannten Meisterhäuser, die als Wohn- und Atelierhäuser für die am Bauhaus tätigen Lehrer, die "Meister" dienten. So bedeutende Künstler wie Lazlo Moholy-Nagy, Lyonel Feininger, Georg Muche, Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und Paul Klee wohnten und arbeiteten dort mit Walter Gropius. 1996 wurden das Bauhaus und die Meisterhäuser von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Kornhaus
Kornhaus
1929 schrieb die Stadt Dessau einen Wettbewerb zur Errichtung einer Ausflugsgaststätte an der Elbe aus. Aus dem, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Getreidespeicher, wurde 1909 eine Schankwirtschaft, die den Namen "Kornhaus" trug. 1926 wurde die Wirtschaft abgerissen, um einem Neubau Platz zu machen. Der Sieger des Wettbewerbes war der Bauhaus lehrende Karl Fieger.
Schwabehaus
Schwabehaus
Samuel Heinrich Schwabe, 1789 in Dessau geboren, erwarb 1829 dieses Haus, um sich gänzlich seinen astronomischen Studien widmen. Hierzu ließ er den Dachstuhl mit dem noch heute erhaltenen Observatorium versehen. Während seiner 43-jährigen Forschungen entdeckte er u.a. die 11-jährige Sonnenfleckenperiodizität. Darüber hinaus widmete er sich botanischen Studien und als er 1875 hochanerkannt starb hinterließ er ein Herbarium mit ca. 3550 Pflanzenbelegen, die heute im Dessauer Museum aufbewahrt werden.
Sein heutiges Erscheinungsbild hat das Schwabehaus einer Initiative engagierter Dessauerinnen und Dessauer zu verdanken, die es 1998 vor dem sicheren Abriß bewahrten und duch Bürgschaften die Finanzierung der denkmalgerechten Sanierung ermöglichten. Nicht zuletzt deshalb wurde der Schwabehaus-Verein mit dem Gruppenpreis für besondere Leistungen in der Baudenkmalpflege des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

Schloß Mosigkau
Schloß- und Parkanlagen
Schloß und Park Mosigkau
Das Rokoko-Schloß Mosigkau wurde von 1752 bis 1757 nach Entwürfen des Sanssouci-Architekten von Knobelsdorff vom Dessauer Baumeister Christian Friedrich Damm erbaut. Auftraggeberin war die anhaltische Prinzessin Anna Wilhelmine. Die Anlage zählt heute zu den letzten noch weitestgehend erhaltenen Rokokoensembles Mitteldeutschlands.
GeorgiumSchloß Georgium & Georgengarten
Das von F. W. von Ermannsdorff erbaute Schloß liegt im nach dem Wörlitzer Park der zweitgrößte Landschaftspark des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs. Bauherr war Prinz Johann Georg von Anhalt-Dessau, Bruder des regierenden Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, der seinerseits die Wörlitzer Anlagen gestalten ließ. Heute beherbergt das Georgium die wertvollste Gemälde- und Grafiksammlung anhaltinischer Fürstenhäuser.
Schloß KühnauLandschaftsgarten Großkühnau
Der Landschaftsgarten Großkühnau ist die jüngste Anlage des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches. Mittelpunkt der großzügigen Parkanlage bildet das Weinberghaus (1819/1820 von C.I. Pozzi erbaut). Im nahe gelegenen Schloß Großkühnau hat heute die Kulturstiftung Dessau Wörlitz ihren Sitz.

InfoNähere Informationen zu Öffnungszeiten u.ä. finden Sie unter "Touristische Angebote" oder in unserer Linksammlung "Links rund um die Strecke"
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. November 2009 um 13:15 Uhr